Mit Gebeten bin ich aufgewachsen!
In meinen Kindertagen gehörte es zu meinem Alltag, dass vor dem Essen und vor dem zu Bett gehen gebetet wurde. Ich besuchte 12 Jahre die Klosterschule der Ursulinen in Graz, und in dieser gottgefälligen Atmosphäre hatte ich mich immer wohlgefühlt. Bei den Nonnen gehörten die Besuche der heiligen Messe und in meiner Volksschulzeit auch Gebete vor dem Schulbeginn und zum Abschluss jeden Schultages zur Tagesordnung.
Als ich dann dem Kindes- und Jugendalter entwachsen war, begleiteten mich Gebete weiterhin! Ich war mir immer bewusst, dass ein göttlicher Schöpfergeist uns beseelt und dass wir gut aufgehoben sind.
Als dann in meinem 40. Lebensjahr Edgar in mein Leben trat, machte er mich mit Meditation vertraut- wobei in meiner Welt meditieren nur ein anderes Wort für beten ist.
Viele Jahre bevor ich krank wurde gehörte es zu unserem täglichen Ritual, eine Sonnenaufgangs – und -untergangsmeditation zu machen, Agnihotra (Feuerzeremonie) genannt.
Dazu entfacht man ein Feuer in einer verkehrt stehenden Kupferpyramide, indem man getrockneten Kuhdung in die Pyramide gibt und den Dung anzündet. Genau zu dem Zeitpunkt, wenn die Sonne den Horizont teilt, wird ein kurzes Mantra gesungen und Reis, der mit Butterschmalz vermischt wurde, in die Pyramide gegeben. Man bleibt dann so lange ruhig sitzen, bis alles verbrannt ist.
Das ist eine vedische Disziplin, die schon seit mehreren tausend Jahren in Indien von den Brahmanen praktiziert wurde und dazu dient, unseren Planeten und die Atmosphäre um ihn herum zu reinigen.
Nun sind wir in einer Zeit angelangt, in der es dringend nötig ist, unserer Mutter Erde und unserem Planeten etwas von dem zurückzugeben, was wir im Laufe der Jahre durch die Unachtsamkeit und die Gier von uns Menschen unserer Erde genommen haben. Nicht nur an Bodenschätzen sondern auch durch die lieblose Haltung von uns allen, mit der wir unserer großen Mutter begegnen.
Diese Feuerzeremonie ist ein kleiner energetischer Beitrag dazu, etwas ins Lot zu bringen, was schon fast nicht mehr zu retten ist.
Bis zu meiner Erkrankung genügte uns dieses Stillesitzen und Innehalten, während die Flammen niederbrannten. Aber als ich dann krank wurde, hatte ich das dringende Bedürfnis, mich noch viel mehr in diese Welt der Stille zu versenken, erhoffte ich mir doch als ganz großen Nebeneffekt das Zurückerlangen meiner Gesundheit.
Ich möchte nur einige wenige Beispiele hier anführen:
Wir sangen und sprachen Mantren für den Frieden, für die Gottheit an sich, für die Erde, für unsere Seele und wir erbaten auch den Segen des buddhistischen Buddha der Heilung. Beim Singen wird das Herz ein Stück weiter und größer und schon dafür, war es gut und richtig, dies zu tun.
Wir machten Chakrenmeditationen, wo wir jedem Energietor, denn als solche werden Chakren bezeichnet, einen Laut und eine Farbe zuordneten.
Wir sprachen Gebete zu unseren christlichen Engeln, Gottheiten und Heiligen. (Erzengel Raphael für Heilung, Jesus und die Gottesmutter, Franz von Assisi und Pater Pio).
Im Jahre 2016 wurde ich dann mit den Gedanken und den Meditationen von Dr. Joe Dispenza vertraut. Ein sehr lieber Freund hat mir empfohlen, das Buch: „Du bist das Placebo“ zu lesen, und er erzählte mir und meinem Mann so eindrucksvoll und begeistert davon, dass Edgar, mein Mann, schon am nächsten Tag dieses Buch kaufte und auch gleich eine Meditations-CD dazu.
Die Anregung für dieses Buch kam genau im richtigen Augenblick, standen wir doch gerade ein paar Tage vor unserer Assisipilgerreise. So hatten wir die nötige Ruhe, uns in das Bewusstsein des Quantenfeldes und alles was dazugehört hineinzudenken.
Mit diesem Gedankengut wurde mir ein weiterer und wohl einer der wichtigsten Schlüssel für meine Heilung in meine Hände gelegt!
Ich empfinde es so und ich liege nicht falsch damit! Vielleicht war es auch der richtige Zeitpunkt für mich, etwas zu erkennen und zu integrieren, was ich schon früher gehört und gelesen hatte, aber meine Seele war genau jetzt offen und bereit dazu! Ja, wozu? Zu wissen:
- Dass wir göttlich sind und unsere Zukunft nach unseren Wünschen kreieren können.
Dass wir vom Überlebensmodus (in welchem wir uns die meiste Zeit unseres Lebens befinden) in den Schöpfermodus gelangen können.
Dass das Quantenfeld all das für uns bereit hält, was wir uns für unser Leben wünschen.
Dass niemand die Erlaubnis hat, über dein Leben zu bestimmen.
Dass alles möglich ist, du nur bereit sein musst, Zeit zu investieren, dein Denken zu verändern, die belastete Vergangenheit hinter dir zu lassen und dich Neuem zu öffnen.
Dass Dankbarkeit ganz wichtig ist und zwar Dankbarkeit für eine Zukunft, die noch nicht stattgefunden hat.
Ich weiß, das mag jetzt ganz schön verwirrend klingen. Aber wenn man sich in die Materie einliest und vor allem, wenn man die Meditationen macht (von diesen gibt es eine ganze Menge), dann wird einem plötzlich klar, wie stimmig all das ist.
Die Zeit, die du brauchst, ist einfach die Zeit für deine täglichen Meditationen, denn mit Denken und im Kopf kann man gar nichts verändern. Der Kopf kennt nur die vertraute Vergangenheit und berät dich immer nur aus dem Altbekannten heraus.
Wenn du gesund werden willst, dann musst du aber aus dem alten Muster aussteigen. Denn Altes kann immer nur Altes bringen, und dieses Alte hat dich ja schon krank gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, dich auf Neuland zu begeben und dir deine Zukunft nicht nur zu wünschen sondern das, was du erschaffst, für dein zukünftiges Leben, auch zu fühlen!!
Wenn du dir also Gesundheit wünscht, dann sollst du dir diese Gesundheit nicht nur vorstellen sondern du sollst ganz intensiv fühlen, wie sich deine Gesundheit anfühlt. Du sollst es dir so bildlich vorstellen, wie wenn dein Wunsch schon in Erfüllung gegangen wäre.
All das lernst du in den Meditationen.
Und was du dann noch lernst:
Dankbarkeit zu empfinden für etwas, das noch gar nicht da ist. So heißt es in fast jeder Meditation……
„Gehe in die Dankbarkeit, wenn dir das möglich ist! Öffne für einen Moment dein Herz und bedanke dich für ein neues Leben bevor es manifest wurde. Denn Dankbarkeit ist der ultimative Zustand des Empfangens. Dankbarkeit bedeutet, dass es bereits geschehen ist.“
Als Erklärung dazu möchte ich anführen, dass, wenn man um etwas bittet, im Zustand des Mangels ist. Du bittest darum, etwas zu bekommen.
Wenn du dich aber von vornherein schon bedankst, dann ist es so, wie wenn du das schon bekommen hättest. Du befindest dich also schon in der Fülle.
Aber was mir auch noch ganz besonders wichtig ist, dir mitzuteilen:
Vergiß NIE, deinen Zellen und zwar allen deinen Zellen LIEBE UND LICHT zu schicken. 
Vielleicht kann du das jetzt noch nicht verstehen, aber wenn du meine ganze Geschichte gelesen hast, dann wird es dir klar sein.
Glaube an Dich, an Deine Kraft und dein Licht!
Das möchte ich dir gerne mitgeben als Gedankengut auf den Weg für deine Heilung.
Nelson Mandela hat das schon viele Jahre zuvor erkannt:
Nelson Mandelas Antrittsrede im Jahre 1994
- Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: „Wer bin ich denn eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf?“
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst, damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen.
Wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns vor unserer eigenen Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.